7.500 Euro. So viel zahlt ein Käufer an Provision, wenn er eine Immobilie im Wert von 250.000 Euro über einen Makler mit 3 Prozent Käuferprovision erwirbt. Bei höheren Sätzen — 6 Prozent waren vor der Gesetzesreform üblich — verdoppelt sich der Betrag. Viele Käufer ärgern sich im Nachhinein darüber, vor allem wenn der Eindruck bleibt: Der Makler hat doch kaum etwas dafür getan.
Ich will diese Rechnung einmal offen aufmachen — und erklären, warum unsere Kunden bei VPO Finance diese Kosten gar nicht erst tragen.
Woher die Provision kommt
Bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass allein der Käufer die volle Maklerprovision zahlt — oft 5 bis 7 Prozent des Kaufpreises plus Umsatzsteuer. Seit der gesetzlichen Neuregelung teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel hälftig. Bei einem Gesamtsatz von 6 Prozent bleiben damit für den Käufer noch etwa 3 Prozent.
Bei einer Immobilie für 250.000 Euro sind das 7.500 Euro — Geld, das zusätzlich zum Kaufpreis, zur Grunderwerbsteuer, zum Notar und zur Grundbucheintragung aufgebracht werden muss. Bei einer Finanzierung heißt das: Diese Summe fließt meistens nicht ins Eigenkapital, sondern wird oft mitfinanziert und über die gesamte Kreditlaufzeit mit verzinst.
Was diese Summe eigentlich finanziert
Die Provision ist nicht willkürlich. Sie deckt beim klassischen Makler unter anderem Vermarktung, Besichtigungen, Bonitätsprüfung der Käufer, Verhandlung und Begleitung bis zum Notartermin — bei einem selbstständigen Makler kommen Bürokosten, eigenes Personal und Marketing dazu. Wer als Vermittler diese Aufwände nicht selbst als Einzelunternehmer tragen muss, sondern in ein bestehendes Unternehmen mit eigener Vermarktung eingebunden ist, kann günstiger arbeiten — das ist der Unterschied zwischen „teuer“ und „unbezahlbar“ bei manchen Vertrieben, die zusätzlich zweistellige Provisionssätze beim Bauträger kassieren und die Mehrkosten am Ende im Kaufpreis verstecken.
Warum unsere Kunden das nicht zahlen
Bei VPO Finance kaufen unsere Kunden direkt beim Eigentümer beziehungsweise beim Bauträger — nicht über einen zwischengeschalteten Makler, der zusätzlich zum Kaufpreis abrechnet. Dadurch entfällt die Käuferprovision vollständig. Die berechtigte Frage, die uns Kunden regelmäßig stellen: Wovon bezahlen wir dann unsere Berater?
Die Antwort ist unspektakulär: Das sind interne Vertriebskosten, die der Bauträger beziehungsweise Eigentümer ohnehin kalkuliert — jedes Unternehmen hat solche Kosten. Wir müssen sie nicht zusätzlich von außen beim Käufer draufschlagen. Weil wir zudem kaum externes Werbebudget einsetzen — anders als viele Anbieter, die 5 bis 10 Prozent ihres Umsatzes allein in Werbung stecken — bleibt mehr Spielraum, um Kunden ohne zusätzliche Käuferprovision zu bedienen.
Was das für Sie als Käufer bedeutet
Am Beispiel von oben: Statt 7.500 Euro zusätzlich zum Kaufpreis aufzubringen, fließt dieser Betrag bei uns gar nicht erst an. Bei größeren Immobilien wächst der Unterschied entsprechend mit — bei 500.000 Euro sind es bereits 15.000 Euro, die Sie sich sparen.
Das ändert nichts daran, dass eine Immobilienentscheidung sorgfältig vorbereitet sein sollte: Finanzierung, Lage, Zustand, langfristige Tragfähigkeit. Aber die Käuferprovision als zusätzlichen Kostenblock können Sie bei uns von der Liste streichen.
Was Sie jetzt tun können
Wenn Sie eine Immobilie als Kapitalanlage oder Eigenheim suchen und wissen möchten, wie sich das in Ihrem konkreten Fall rechnet — mit und ohne Käuferprovision, mit Finanzierung und Nebenkosten —, sprechen Sie uns an. Das Erstgespräch ist unverbindlich.
— Vladimir Ponkrashov, Bankfachwirt, Vorstand der DFK-Invest AG, Gründer des ImmoCafé, Norderstedt
Rechenbeispiele vereinfacht dargestellt, ohne Berücksichtigung individueller Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Notarkosten. Stand: Juni 2026.



