Ein Berufseinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung verdient in Deutschland heute oft zwischen 2.200 und 2.500 Euro netto. Wer davon Miete, Auto und Versicherungen bezahlt, dem bleiben oft kaum mehr als 1.000 Euro zum Leben — für Rücklagen oder Vermögensaufbau bleibt praktisch nichts übrig. Wer sich weiterbildet oder einen Karriereschritt macht, gleicht damit meistens gerade die Inflation aus. Das ist keine pessimistische Einschätzung, das ist Rechnung.
Ich beobachte seit über 18 Jahren, wie Menschen aus genau dieser Lage herauskommen — und der Weg, den ich am häufigsten sehe, führt nicht über den nächsten Gehaltssprung im Angestelltenverhältnis, sondern über den nebenberuflichen Einstieg in den Immobilien- oder Finanzvertrieb.
Warum ausgerechnet Quereinsteiger erfolgreich sind
In über 20 Jahren in dieser Branche kenne ich kaum einen erfolgreichen Berater, der das studiert hat oder von Anfang an genau dieses Berufsziel hatte. Die meisten sind quer eingestiegen — oft nebenberuflich, neben einem ganz anderen Hauptjob. Das ist kein Zufall: Wer in diesem Geschäft erfolgreich wird, bringt in der Regel eine Grundeigenschaft mit, die sich nicht in einer Ausbildung erlernen lässt — echtes Interesse daran, anderen Menschen zu helfen, kombiniert mit Durchhaltevermögen. Fachwissen kommt dazu, Stück für Stück.
Was das konkret einbringt
Eine ehrliche Einordnung, ohne Übertreibung: Wer die Tätigkeit nebenberuflich betreibt und ein, zwei Abschlüsse im Monat macht, bewegt sich schnell im Bereich von 50.000 Euro und mehr im Jahr — als Zusatzeinkommen neben dem Hauptjob. Wer hauptberuflich einsteigt, mit voller Konzentration, sehe ich regelmäßig Jahreseinkommen von 100.000 Euro und mehr. Nach oben gibt es keine Deckelung, weil die Vergütung leistungsbezogen ist, nicht über ein Festgehalt limitiert.
Eine Beispielrechnung, damit die Größenordnung greifbar wird: Ein Vermittler, der bei einem Immobiliengeschäft im Wert von 250.000 Euro eine Provision von 3 Prozent erhält, verdient an diesem einen Abschluss 7.500 Euro. Zwölf solcher Abschlüsse im Jahr — realistisch für jemanden, der die Tätigkeit ernsthaft und hauptberuflich betreibt — ergeben 90.000 Euro. Natürlich kommen Kosten dazu, aber die Größenordnung zeigt, warum dieses Geschäft anders skaliert als ein klassisches Gehalt.
Wie ein seriöser Einstieg aussieht
Der größte Fehler, den ich bei Neueinsteigern sehe: Sie versuchen, wahllos jeden anzusprechen — auf der Straße, in der Familie, im Bekanntenkreis, ohne klaren Plan. Das wirkt aufdringlich und führt selten zum Ziel.
Der bessere Weg beginnt mit einer einzigen Frage: Für wen ist mein Angebot überhaupt relevant? Wer das für sich sauber beantwortet — etwa: Menschen zwischen 30 und 40, die anfangen, über Altersvorsorge nachzudenken — spricht danach gezielt nur noch diese Zielgruppe an. Und die Grundhaltung dabei ist entscheidend: Es geht nicht darum, etwas zu verkaufen. Es geht darum, jemandem eine Möglichkeit aufzuzeigen, die er sonst vielleicht übersehen hätte. Wer das ehrlich so anlegt, bekommt überraschend schnell Weiterempfehlungen — weil die Leute merken, dass es nicht ums Abschließen geht, sondern ums Weiterhelfen.
Ein Tipp, den ich immer wieder gebe: Der klassische Brief funktioniert 2026 besser als jede WhatsApp-Nachricht — gerade weil ihn heute kaum noch jemand nutzt. Eine kurze, persönliche Ansprache mit der Information „Ich verändere mich beruflich, meldet euch gerne“ öffnet erstaunlich viele Türen.
Der Weg nach oben führt über das Team
Wer als Einzelkämpfer arbeitet, stößt irgendwann an eine harte Grenze: Man hat 24 Stunden am Tag, davon vielleicht acht bis zehn aktiv nutzbar — und jeder Kunde, den man betreut, kostet Zeit. Wer wirklich skalieren will, muss ein Team aufbauen. Das ist auch der Punkt, an dem sich zeigt, wer für Führung geeignet ist: nicht, wer am besten Aufgaben verteilen kann, sondern wer sich am Anfang ehrlich um andere Menschen kümmert und ihren Erfolg mitverantwortet.
Ich habe mit 23 mein erstes eigenes Büro eröffnet, mit 25 folgte der nächste Schritt — und den Weg zum Vorstand der DFK-Invest AG bin ich über genau dieses Prinzip gegangen: erst Umsatz, dann Team, dann Führung. Diesen Weg biete ich heute anderen an, unter anderem über unser ImmoCafé-Format — lockere, unaufdringliche Info-Veranstaltungen, bei denen Interessenten das Thema Immobilie als Kapitalanlage in entspannter Atmosphäre kennenlernen, ohne dass am Ende jemand zum Kauf gedrängt wird.
Was Sie jetzt tun können
Wenn Sie sich in dieser Situation wiedererkennen — festes Gehalt reicht gerade für den Alltag, aber nicht für echten Vermögensaufbau — lohnt sich ein unverbindliches Gespräch. Nicht, um sofort etwas zu verkaufen, sondern um zu verstehen, ob dieser Weg zu Ihnen passt.
Sprechen Sie uns an — oder lernen Sie über ImmoCafé das Thema erst einmal unverbindlich kennen.
— Vladimir Ponkrashov, Bankfachwirt, Vorstand der DFK-Invest AG, Gründer des ImmoCafé, Norderstedt
Persönliche Einschätzung und Praxiserfahrung, unter anderem aus dem Podcast-Gespräch „DFK Insight“ mit Valeri Spadi. Einkommensangaben sind Erfahrungswerte aus der Praxis, keine Verdienstgarantie. Stand: Juli 2026.



